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Graswald AI
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On-Model-Bilder passend für jeden Marktplatz exportieren

Freigegebenes Modebild neben Export-Presets für Zalando, Amazon, Breuninger und einen eigenen Kanal.

Die Bilder sind freigegeben. Das Kleidungsstück und seine Farbe stimmen, der Ausschnitt passt. Die Kollektion könnte online gehen. Dann beginnt die Vorbereitung für die einzelnen Marktplätze.

Zalando und Amazon sowie weitere Kanäle können unterschiedliche Bildvorgaben haben. About You und Breuninger kommen mit eigenen Spezifikationen hinzu. Dasselbe freigegebene Bild muss dadurch mehrfach aufbereitet werden.

Für wenige Styles und einen Kanal ist der Aufwand überschaubar. Eine ganze Kollektion auf mehreren Marktplätzen erzeugt dagegen einen wiederkehrenden Engpass am Ende der Produktion. Besonders vor der Hochsaison, wenn jede PDP zum Verkaufsstart bereitstehen soll, kann dieser Schritt den Termin bestimmen.

Dieser Artikel erklärt die unterschiedlichen Anforderungen und den Exportaufwand. Er zeigt außerdem, wie Teams Kanalspezifikationen bereits in die Bildfreigabe einbinden können.

Warum unterscheiden sich die Bildvorgaben?

Marktplätze legen ihre Bildspezifikationen anhand ihrer eigenen technischen und gestalterischen Anforderungen fest.

Produktseiten und mobile Ansichten sind auf bestimmte Bildgeometrien ausgelegt. Ein Raster im Format 3:4 braucht andere Ausschnitte als ein breiteres Layout. Dateiformat und Kompression hängen von der jeweiligen Bildverarbeitung ab. Die nötigen Pixelmaße richten sich unter anderem nach Zoom und Darstellung.

Innerhalb einer Plattform sind diese Vorgaben nachvollziehbar. Für eine Marke entsteht der Aufwand, weil ein freigegebenes Bild mehrere Standards erfüllen muss.

Die Anforderungen können sich in folgenden Bereichen unterscheiden:

  • Pixelmaße und Seitenverhältnis. Unterschiedliche Formate erfordern häufig einen neuen Bildausschnitt. Eine reine Größenänderung genügt dann nicht.
  • Dateiformat. Je nach Kanal werden beispielsweise JPG, PNG oder WebP verwendet.
  • Auflösung. Pixelmaße und weitere Dateivorgaben hängen vom jeweiligen Einsatz ab. Prüfen Sie die konkrete Spezifikation des Kanals.
  • Hintergrund und Darstellung. Hintergründe können erhalten bleiben oder durch Transparenz beziehungsweise eine feste Farbe ersetzt werden. Einzelne Vorgaben betreffen auch die Sättigung reiner Produktbilder oder einen Ausschnitt ohne Kopf. Ob solche Regeln gelten, muss für den jeweiligen Kanal und die Produktkategorie geprüft werden.
  • Dateinamen. Jeder Kanal kann eine eigene Benennung erwarten. Häufig werden dafür SKU und Style-Code sowie Position und Ansicht verwendet.
  • Ansichten. Auch Art und Anzahl der benötigten Produktansichten können sich unterscheiden.

Die in diesem Artikel beschriebenen Graswald-AI-Voreinstellungen zeigen den Unterschied: Zalando nutzt 1.801 × 2.600 px als JPG mit 300 DPI, Amazon 2.880 × 3.840 px als PNG mit 72 DPI. Für About You sind 1.500 × 2.000 px als JPG mit 96 DPI hinterlegt, für Breuninger 2.244 × 3.072 px als JPG mit 72 DPI. Das sind Beispiele der beschriebenen Presets, keine allgemeingültige Zusage aktueller Marktplatzvorgaben. Zusätzliche Darstellungsregeln können weitere Anpassungen erfordern. Multi-Brand-Händler kennen das umgekehrte Problem bei uneinheitlichen Lieferantenbildern.

Graswald-AI-Exportvorlagen mit Einstellungen für einen Webshop und verschiedene Modemarktplätze.

Was der Export die Produktion kostet

Der Aufwand verschwindet häufig im Sammelposten Nachbearbeitung. Er wächst mit der Bildmenge und zusätzlich mit der Zahl der Kanäle.

Eine Kollektion mit 500 SKUs und jeweils vier Ansichten umfasst 2.000 Bilder. Für drei unterschiedlich konfigurierte Marktplätze entstehen daraus 6.000 Exporte. Ein vierter Kanal erhöht die Menge auf 8.000. Die eigentliche Bildproduktion ist zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen.

Drei Eigenschaften belasten den Zeitplan besonders:

Der Export erfolgt zuletzt. Nach Generierung und Freigabe ist der Starttermin oft nah. Eine Verzögerung betrifft dann direkt die Veröffentlichung.

Die Arbeit ist überwiegend technisch. Produktdarstellung und Art Direction sind entschieden. Es bleiben Größenanpassung und Formatierung sowie Benennung und Ausgabe. Diese Wiederholungen binden Kapazität des Kreativteams.

Mehr Vertriebskanäle erhöhen den Aufwand. Mit jeder zusätzlichen Plattform und mehr On-Model-Bildern wächst die Zahl der benötigten Dateien. Der Export muss daher mit dem Vertrieb mitwachsen können.

Grenzen üblicher Lösungen

Viele Teams automatisieren bereits Teile des Exports. Drei Ansätze sind verbreitet.

Skripte und Photoshop-Aktionen. Sie können Größen zuverlässig ändern. Ein neues Seitenverhältnis verlangt aber oft eine Entscheidung über den Ausschnitt. Das Kleidungsstück muss vollständig und passend positioniert bleiben. Einfache Skalierung kann technisch richtige Dateien mit ungünstiger Darstellung erzeugen. Deshalb bleibt häufig eine manuelle Prüfung nötig.

Ausgabevarianten im DAM. DAM-Systeme können definierte Bildvarianten erzeugen. Die Konfiguration muss jedoch eingerichtet und bei geänderten Kanalvorgaben gepflegt werden. Außerdem bleibt der Export ein eigener Schritt in einem nachgelagerten System. Dadurch entstehen weitere Übergaben zwischen getrennten Tools.

Externe Agenturen oder Retusche. Die Arbeit wird ausgelagert, verschwindet aber nicht. Ein zusätzlicher Abstimmungsschritt liegt kurz vor dem Starttermin. Neue Kanäle oder geänderte Spezifikationen brauchen weitere Briefings.

Alle drei Ansätze behandeln den Kanalexport als nachgelagerte Aufgabe. Je später die Anforderungen berücksichtigt werden, desto mehr Zeitdruck entsteht am Ende der Produktion.

Kanalspezifikationen früh einbinden

Die Vorgaben lassen sich bereits in der Plattform hinterlegen, in der Bilder erstellt und freigegeben werden.

Aus dem freigegebenen Ausgangsbild erzeugt die Plattform anschließend passende Kanalversionen. Ein separates Bildbearbeitungstool ist für die definierten Anpassungen nicht nötig. Die hinterlegten Spezifikationen müssen dafür korrekt und aktuell sein.

Das verändert drei Bereiche:

Vorgaben werden zentral verwaltet. Kanalspezifikationen stehen in Presets statt in einzelnen Skripten oder im Wissen einer Person. Änderungen können einmal hinterlegt und für weitere Exporte genutzt werden.

Ausschnitte werden im Produktionskontext festgelegt. Ansichten und Produktkategorien sind bereits bekannt. Daraus lassen sich passende Ausgabevorgaben ableiten, statt Dateien nachträglich nur zu skalieren.

Weitere Kanäle benötigen weniger Einzelarbeit. Ein zusätzliches Preset kann viele weitere Dateien erzeugen. Die technische Ausgabe steigt weiterhin, der manuelle Aufwand pro Bild muss jedoch nicht im selben Maß wachsen.

Für Teams, die bereits Packshots über Tausende SKUs in On-Model-Bilder umwandeln, ergänzt das den Weg von der Freigabe zur fertigen PDP.

Export-Presets in Graswald AI

Graswald AI erstellt kanalbezogene Dateien aus freigegebenen Bildern. Dazu gehören auch On-Model-Bilder mit markeneigenen KI-Avataren.

Der Ablauf besteht aus kontoweiten Vorgaben und dem Export pro Produkt.

Presets legen die Ausgabe pro Kanal fest. In der Plattform heißen sie „Derivative Presets“. Ein Derivat ist die aus einem freigegebenen Bild erstellte Kanaldatei. Das Preset enthält Pixelmaße und Dateiformat sowie Farbprofil und Auflösungsangaben. JPG, PNG und WebP werden ebenso berücksichtigt wie sRGB oder Display P3. Der Hintergrund kann erhalten, entfernt oder durch eine feste Farbe ersetzt werden. Eine separate Option steuert die Entsättigung reiner Produktbilder, sofern der Kanal sie verlangt.

Export-Preset mit Einstellungen für Hintergrund und Farbprofil sowie Dateiformat, Auflösung und Pixelmaße.

Weitere Einstellungen betreffen den Abstand um Person oder Kleidungsstück. Ein Gesichtsbeschnitt ermöglicht bei Bedarf eine Darstellung ohne Kopf. Dateinamen werden aus Variablen wie SKU und Style-Code sowie Position und Ansicht aufgebaut. So lässt sich die gewünschte Benennung für den Kanal automatisch anwenden.

Für wichtige Marktplätze sind Vorlagen mit hinterlegten Spezifikationen verfügbar. Dazu gehören Zalando und About You sowie Amazon, Breuninger und Engelhorn. Prüfen Sie vor der Verwendung, ob die Einstellungen zu Ihren aktuellen Kanal- und Kategorieanforderungen passen.

Alle Einstellungen lassen sich überschreiben. Teams können auch eigene Presets für weitere Kanäle oder den eigenen Webshop anlegen.

Vier Beispiele der im Quellartikel beschriebenen Export-Presets:

GRASWALD AI · DAS KI-PRODUKTIONSSTUDIO FÜR MODEUNTERNEHMEN

EIN AUSGANGSBILD FÜR MEHRERE MARKTPLÄTZE

Ein freigegebenes Bild mit unterschiedlichen Ausgabevorgaben für die einzelnen Kanäle.

Marktplatz
Zalando
About You
Amazon
Breuninger
Pixelmaße
1.801 × 2.600 px
1.500 × 2.000 px
2.880 × 3.840 px
2.244 × 3.072 px
Format
JPG
JPG
PNG
JPG
Auflösung
300 DPI
96 DPI
72 DPI
72 DPI
Zalando
Pixelmaße 1.801 × 2.600 px
Format JPG
Auflösung 300 DPI
About You
Pixelmaße 1.500 × 2.000 px
Format JPG
Auflösung 96 DPI
Amazon
Pixelmaße 2.880 × 3.840 px
Format PNG
Auflösung 72 DPI
Breuninger
Pixelmaße 2.244 × 3.072 px
Format JPG
Auflösung 72 DPI

Freigegebene Bilder exportieren. Für ein Produkt wählt das Team die gewünschten Shops über einzelne Schalter aus. Die kanalbezogenen Dateien werden gemeinsam erzeugt. Welche Ansichten ein Shop erhält, wird im Preset nach Produktkategorie hinterlegt. Dazu gehören Ganzkörperansichten und Oberteile sowie Kleider, Jacken, Accessoires und Schuhe. Die Zuordnung wird anschließend auf weitere Produkte angewendet.

Geänderte Vorgaben zentral aktualisieren. Presets können jederzeit bearbeitet werden. Bereits erzeugte Dateien bleiben dabei unverändert. Betroffene Aufgaben werden als veraltet markiert und können mit den neuen Einstellungen erneut ausgegeben werden. Die Änderung muss dadurch nicht für jede Datei einzeln eingerichtet werden.

Das freigegebene Ausgangsbild bleibt erhalten. Die Presets bestimmen seine Ausgabevarianten für die einzelnen Marktplätze.

Animierte Anleitung vom Produktionsboard über freigegebene Bilder bis zur Auswahl der Marktplatz-Exportvorlagen.

Weniger Arbeit nach der Freigabe

Für 500 SKUs mit vier Ansichten auf drei Marktplätzen bleiben 6.000 Ausgabedateien erforderlich. Sie müssen jedoch nicht einzeln vorbereitet werden. Die Plattform erzeugt sie aus dem freigegebenen Satz nach den hinterlegten Vorgaben.

Das Team entscheidet, für welche Kanäle ein Produkt ausgegeben wird. Die Presets übernehmen die definierten Pixelmaße und Formate sowie Hintergrund, Benennung und Ansichtenauswahl.

Für die Plattformbewertung ist das ein wichtiger Punkt. Ein Bildgenerator deckt möglicherweise nur die Erstellung ab. Ein Produktionssystem muss auch den weiteren Weg zu verwendbaren Dateien unterstützen.

Prüfen Sie die Export-Presets für Ihre Kanäle. Demo vereinbaren und Ihre aktuelle Marktplatzliste mitbringen.

Häufige Fragen

Welche Bildgrößen verlangen Modemarktplätze?

Das hängt von Marktplatz und Produktkategorie ab. Pixelmaße und Seitenverhältnis sowie Format und Darstellungsregeln können sich unterscheiden. Die hier beschriebenen Graswald-AI-Presets verwenden beispielsweise 1.801 × 2.600 px JPG für Zalando und 2.880 × 3.840 px PNG für Amazon. About You ist mit 1.500 × 2.000 px JPG hinterlegt, Breuninger mit 2.244 × 3.072 px JPG. Prüfen Sie aktuelle Anforderungen stets in der Dokumentation des jeweiligen Marktplatzes.

Wie exportieren Teams für mehrere Marktplätze gleichzeitig?

In Graswald AI wählen sie bei einem Produkt mit freigegebenen Bildern die gewünschten Shops aus. Die Plattform erzeugt die jeweiligen Ausgabeversionen gemeinsam. Maße und Format sowie Ansichten werden über die Presets festgelegt.

Kann ich eigene Export-Presets anlegen?

Ja. Vorhandene Presets lassen sich anpassen. Zusätzlich können Sie eigene Vorlagen für weitere Kanäle oder interne Anforderungen erstellen.

Verändern Presets das freigegebene Bild?

Nein. Sie legen die Ausgabevarianten fest. Das freigegebene Bild bleibt die gemeinsame Quelle für die verschiedenen Kanaldateien.

Funktioniert das mit Bildern von KI-Avataren?

Ja. Die Presets werden auf freigegebene Bilder in der Plattform angewendet. Dazu gehören On-Model-Bilder mit exklusiven KI-Avataren der Marke.

Was passiert bei geänderten Marktplatzvorgaben?

Nach der Aktualisierung des Presets nutzen weitere Exporte die neuen Einstellungen. Bereits erzeugte Dateien bleiben unverändert. Betroffene Aufgaben werden als veraltet markiert und bei Bedarf neu ausgegeben.

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