Wie bleiben Katalogbilder über Tausende SKUs einheitlich? Händler und Wholesale-Anbieter nutzen vorhandene Packshots, Flatlays oder Lieferantenfotos als Ausgangspunkt. Daraus entstehen neue On-Model-Bilder nach gemeinsamen Vorgaben. Avatare und Beleuchtung werden ebenso vereinheitlicht wie Posen und Bildausschnitte. Die unterschiedlichen Vorlagen erhalten damit eine gemeinsame Gestaltung. Im Wholesale können zudem Skizzen oder frühe Flatlays die Darstellung einer Kollektion vor dem Mustereingang ermöglichen.
In den Produktübersichten vieler Multi-Brand-Händler treffen verschiedene Bildstile aufeinander. Eine Marke liefert Studiofotos am Körper. Eine andere zeigt Ghost-Mannequin-Bilder oder Flatlays. Auch Beleuchtung und Zuschnitt unterscheiden sich. Einzeln können die Bilder gut sein. Zusammen fehlt ihnen jedoch eine gemeinsame Gestaltung.
Der Händler kontrolliert die Fotoproduktion seiner Lieferanten nicht. Im Wholesale müssen Kollektionen zudem oft vor dem Eintreffen der Muster präsentiert werden. Ein eigenes Shooting für Fremdmarken ist teuer und organisatorisch aufwendig. Auch vertragliche Fragen können entstehen. Deshalb bleiben die Unterschiede häufig während der gesamten Verkaufszeit bestehen.
Dieser Beitrag zeigt einen Weg zu gemeinsamen Bildvorgaben für einen solchen Katalog. Die Produkte müssen dafür nicht erneut fotografiert werden.
Das Team einer einzelnen Marke steuert seine eigene Produktion. Es legt Besetzung und Licht fest. Auch Bildausschnitte und Posen können für alle Produkte gleich definiert werden.
Ein Multi-Brand-Händler erhält dagegen Bilder aus Dutzenden oder Hunderten Quellen. Drei Faktoren erschweren die einheitliche Gestaltung.
Unterschiedliche Produktionen. Einige Lieferanten liefern ausgearbeitete On-Model-Fotos. Andere haben nur Packshots oder Flatlays. Der Händler übernimmt damit viele unterschiedliche Produktionsentscheidungen.
Aufwendige Neuproduktion. Fremdmarkenprodukte erneut zu fotografieren, verursacht Kosten und Logistik. Mitunter sind zusätzliche vertragliche Abstimmungen nötig. Deshalb gehen die gelieferten Ersatzbilder häufig unverändert online.
Unterschiedliche Bildqualität. Auch Produkte mit schwächeren Bildern müssen in den Verkauf. Die Qualität einzelner Lieferungen prägt dadurch den Gesamteindruck. Die eigene Bildsprache des Händlers lässt sich schwer durchsetzen.
Wholesale-Anbieter stehen vor einem ähnlichen Ergebnis mit anderer Ursache. Sie präsentieren Kollektionen vor dem Ende der Produktion. Einige Muster fehlen noch. Nachträgliche Farbvarianten können nicht mehr im bereits abgeschlossenen Shooting fotografiert werden. Einkäufer sehen deshalb nur einen Teil der Kollektion vollständig. Für den Rest müssen Skizzen und Flatlays ausreichen.
Viele Teams haben bereits versucht, ihre Katalogbilder zu vereinheitlichen. Häufig nutzen sie die folgenden Ansätze.
Bildrichtlinien für Lieferanten. Vorgaben beschreiben Hintergründe und gewünschte Ansichten. Ihre Umsetzung hängt jedoch von den Kapazitäten der Lieferanten ab. Bilder kommen teilweise spät oder erfüllen nur einen Teil der Anforderungen. Die Richtlinie allein erzeugt noch keine passenden Bilder.
Eigene Shootings. Händler können eingehende Produkte selbst fotografieren. Das ermöglicht einheitliche Bilder, vervielfacht aber den Produktionsaufwand über alle Fremdsortimente. Für das gesamte Restsortiment reicht die Kapazität oft nicht aus.
Die Unterschiede akzeptieren. Manche Teams übernehmen die Bildmischung dauerhaft. Ihre Website zeigt Produkte dann in Formaten, die sie selbst nicht gewählt hätten. Das kann die eigene Markenwirkung bei der Kaufentscheidung schwächen.
Alle drei Ansätze hängen stark vom gelieferten Material ab. Dessen Produktion kann der Händler jedoch nur begrenzt steuern. Eine Lösung allein über Lieferantenvorgaben übernimmt damit auch die bestehenden Unterschiede.
Händler können aus vorhandenem Lieferantenmaterial neue Bilder nach eigenen Vorgaben generieren. Die Lieferanten müssen ihre Shootings dafür nicht zuerst vereinheitlichen.
Packshots und Flatlays sowie Ghost-Mannequin-Aufnahmen oder vorhandene Produktfotos dienen als Vorlage. Die Plattform generiert daraus On-Model-Bilder. Für jedes Produkt gelten dieselben Vorgaben für Avatare und Bildgestaltung. Die Herkunft der Vorlage bestimmt damit weniger stark das fertige Erscheinungsbild.
Drei Eigenschaften unterstützen diesen Ablauf bei großen Katalogen.
Gemeinsame Vorgaben automatisch anwenden. Der Händler richtet seine Bildsprache einmal ein. Avatare und Licht werden festgelegt. Hinzu kommen Posen und Bildausschnitte. Jede weitere Generierung nutzt diese Grundlage. So können Produkte verschiedener Lieferanten nach denselben Kriterien dargestellt werden.
Unterschiedliche Vorlagen nutzen. Der Ablauf verarbeitet die jeweils vorhandenen Bildarten. Unterschiedliche Lieferformate führen dadurch nicht zwangsläufig zu unterschiedlichen Darstellungen im Shop.
Ganze Sortimente in Serien produzieren. Produkte werden zusammen mit ihren SKU-Daten übernommen. Anschließend durchlaufen sie Generierung und Prüfung. Nach der Freigabe folgen die Veröffentlichungsschritte. Der Status bleibt auch über Tausende Produkte hinweg sichtbar.
Wholesale-Anbieter können auf derselben Grundlage vor dem Mustereingang produzieren. Skizzen und frühe Flatlays ermöglichen die Darstellung der Kollektion im Vertriebszeitfenster. Weitere Farbvarianten lassen sich visualisieren, ohne ein zusätzliches Shooting zu organisieren.
Der Ablauf lässt sich in die vorhandene Produktaufnahme des Händlers einfügen.
Lieferantenmaterial übernehmen. Produktdaten und Bilder gelangen per CSV oder über das Product Information Management (PIM) in die Produktion. Die vorhandenen Dateien dienen als Vorlagen. Zusätzliche Bildlieferungen müssen nicht erst angefordert werden.
Eigene Bildvorgaben anwenden. Die Generierung nutzt die konfigurierten Avatare und Lichtvorgaben. Auch Posen und Ausschnitte werden automatisch angewendet. So entsteht aus unterschiedlichen Vorlagen eine gemeinsame Bildgestaltung.
Sortimente prüfen und freigeben. Ihr Team prüft die Ergebnisse vor der Veröffentlichung. Im Katalog bleibt sichtbar, welche Produkte noch bearbeitet werden. Auch ausstehende Freigaben und fertige Bilder sind erkennbar.
Einheitliche PDP-Bilder veröffentlichen. Freigegebene Bilder gelangen nach gemeinsamen Vorgaben in den Shop. Kunden sehen eine einheitliche Darstellung statt unterschiedlicher Produktionsstandards der Lieferanten.
Der Händler kann damit selbst einen visuellen Standard für den Katalog festlegen. Die Gestaltung hängt weniger von den einzelnen Bildlieferungen ab.
Für Multi-Brand- und Wholesale-Teams sind einige Auswahlkriterien besonders relevant.
Flexible Ausgangsbilder. Die Plattform sollte die tatsächlich vorhandenen Vorlagen verarbeiten. Dazu gehören Packshots und Flatlays sowie weitere Produktansichten. Für die Arbeit vor dem Mustereingang können auch Skizzen wichtig sein. Ein zwingend vorgeschriebenes Eingabeformat schafft sonst neue Lieferantenanforderungen.
Wiederverwendbare Bildvorgaben. Avatare und Gestaltung sollten einmal eingerichtet und automatisch angewendet werden. Eine manuelle Neukonfiguration je Marke erhöht den Aufwand im Multi-Brand-Katalog.
Serienproduktion mit sichtbarem Status. Große Kataloge verändern sich laufend. Der Ablauf muss entsprechende Mengen verarbeiten. Ihr Team sollte jederzeit den Stand jedes Produkts erkennen können.
Genaue Produktdarstellung. Stoffstruktur und Passform müssen ebenso stimmen wie Farbe und Logoplatzierung. Händler vertreten Produkte anderer Marken. Ungenaue Bilder können Retouren und weitere Probleme verursachen.
Lange wurde der Gesamteindruck durch die jeweils gelieferten Bilder begrenzt. Auch Produkte mit unzureichenden Vorlagen mussten online gehen. Die eigene Markenwirkung des Händlers hing damit von den Produktionsentscheidungen seiner Lieferanten ab.
Die Generierung aus vorhandenen Vorlagen erweitert den Einfluss des Händlers. Er legt seine Bildsprache fest und wendet sie auf das Sortiment an. Ein gemischter Katalog kann dadurch als einheitliches Angebot des Händlers erkennbar werden.
Vorhandene Packshots, Flatlays oder frühe Musterbilder dienen als Vorlage für On-Model-Bilder. Eine gemeinsame Konfiguration wird auf das Sortiment angewendet. Sie umfasst Avatare und Licht ebenso wie Ansichten. Graswald AI ist auf diese standardisierte Katalogproduktion ausgerichtet.
Sie können aus den vorhandenen Produktbildern ihrer Verkäufer neue On-Model-Bilder generieren. Gemeinsame Vorgaben werden auf alle Angebote angewendet. Die Gestaltung hängt dann weniger von der Produktionskapazität einzelner Verkäufer ab.
Ja. Skizzen, Tech Packs oder frühe Flatlays können als Vorlage dienen. Wholesale-Anbieter können dadurch Kollektionen bereits im Vertriebszeitfenster zeigen. Weitere Farbvarianten lassen sich ohne zusätzliches Shooting visualisieren.
Nein. Der Ablauf nutzt die bereits gelieferten Bilder als Ausgangspunkt. Das vermeidet den organisatorischen und finanziellen Aufwand einer erneuten Fotoproduktion.
Der Händler legt exklusive Avatare und die gewünschte Gestaltung einmal fest. Licht und Ansichten werden bei der Generierung automatisch angewendet. Die verschiedenen Produktvorlagen erhalten damit dieselbe gestalterische Grundlage.
Die Plattform muss Stoffstruktur und Stofffall möglichst genau erhalten. Auch Passform, Farbe und Logoplatzierung sind zu prüfen. Für Händler ist dieser Abgleich besonders wichtig. Eine einheitlichere Gestaltung darf nicht zu einer ungenauen Darstellung der Fremdprodukte führen.
Legen Sie gemeinsame Vorgaben für Ihren gesamten Katalog fest. Graswald AI generiert On-Model-Bilder aus vorhandenem Material. Ihre Bildsprache wird auf Produkte verschiedener Marken angewendet. Vereinbaren Sie eine Demo und prüfen Sie den Ablauf mit Ihrem eigenen Sortiment.